Artikel beim Westfälischen Anzeiger 2017

Junge Union Hamm

JU begrüßt Erweiterung der dynamischen Fahrgastinformation
Technische Möglichkeiten müssen jedoch schneller umgesetzt werden

Die Junge Union (JU) Hamm begrüßt, dass an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und vor dem Stadtwerkehaus ein dynamisches Fahrgastinformationssystem angebracht werden soll. Mit den beiden Standorten sei die richtige Auswahl für die weitere Modernisierung getroffen worden. Als Hochschulstandort sollten wir selbstverständlich den Anspruch haben, nützliche technische Hilfsmittel auch zum Einsatz zu bringen.

Allerdings bemängelt die Jugendorganisation die nicht immer gegebene Verlässlichkeit der elektronischen Anzeigetafeln. Verspätungen würden teils nicht angezeigt. Bei Busausfällen erhielten die Fahrgäste größtenteils gar keine Anzeige.

Des Weiteren möchte die JU die technischen Möglichkeiten schneller vorantreiben. Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Marco Safar schlägt dazu die längst überfällige Programmierung einer Echtzeit-App vor, der Verspätungen und Komplettausfälle zu entnehmen sind.

Um diesen Service sowie den ganzen Nahverkehr attraktiver zu machen, sollten die Stadtwerke nun auch endlich den gewünschten freien WLAN Empfang in den Bussen ermöglichen. Bereits seit dem Jahr 2015 möchte die JU den Ausbau von WLAN in den Bussen, der nach JU-Recherche für 10 Busse ca. 10.000 € plus überschaubaren Lizenzgebühren im Testbetrieb kosten würde.

„Hamm darf im Digitalzeitalter nicht schlafen“, bringt Safar die Meinung der Junge Union auf den Punkt.

13.12.2017

„Wie kann es mitgestalten?“
Robert Ciszewski (Junge Union) zum Jugendparlament

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Unter anderem sieht er ein direkt gewähltes Jugendparlament vor. Darüber hat Robert Ciszewski, der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Hamm, mit WA-Mitarbeiter Johannes Opfermann gesprochen.

Was halten Sie von einem Jugendparlament wie es im Koalitionsvertrag steht? Welche Rolle könnte es spielen?

Robert Ciszewski: Das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Projekt, von dem ich mir auch einiges verspreche. Der Koalitionsvertrag wurde gerade erst offiziell vorgestellt, deswegen bin ich nun erst einmal auf die Details gespannt. Die Frage ist, wer wird wie in dieses Jugendparlament gewählt und wie kann es eigentlich mitgestalten. Es soll Anträge für den Landtag stellen können, aber das heißt ja nicht, dass dann auch so entschieden wird. Man muss schauen, ob das Jugendparlament am Ende des Tages das halten kann, was es verspricht. Das Ergebnis muss stimmen.

In welchen Bereichen könnte ein Jugendparlament denn am meisten bewirken? Wo sollte der Schwerpunkt der Arbeit liegen?

Ciszewski: Ich denke, dass es darauf ankommen wird, Themen in den Fokus zu rücken, die junge Menschen beschäftigen, und über das Jugendparlament stärker darauf aufmerksam zu machen. Das ist eine ganze Bandbreite von Themen. Gerade die Digitalisierung ist für die JU Hamm ein Steckenpferd. Das Thema war auch Teil der Krefelder Erklärung der Landes-JU und dann ein Punkt im Koalitionsvertrag. Außerdem möchten wir junge Familien entlasten. Schule ist auch ein ganz wichtiges Thema, weil dort die Grundsteine für das weitere Leben gelegt werden. Wie gut bin ich ausgebildet und auf den Job vorbereitet? Gerade das Fach Informatik ist hier wichtig. Programmieren müsste jeder bis zum Abschluss in Grundzügen gelernt haben. In vielen Berufen braucht man das heute. Und beim Thema Mobilität sollte es ein Ticket für Schüler und Azubis so wie das Semesterticket für Studenten geben. Das sind alles Bereiche, in denen sich das Jugendparlament einbringen könnte. Die wichtigsten Themen sind aber die Frage nach in die Zukunft gerichteten Jobs, die Digitalisierung und auch das Angebot an Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen.

Werden die Stimmen von jungen Menschen denn nicht genug gehört?

Ciszewski: Wir in der JU schaffen es schon ganz gut, unsere Themen einzubringen. Wir fühlen uns sehr gehört und haben auch viel Mitspracherecht in der Partei. In der CDU-Landtagsfraktion macht die Junge Gruppe, also Abgeordnete bis 40 Jahre, ein Viertel der Fraktion aus. Die Leute kommen gerade frisch aus der JU und acht Abgeordnete sind sogar noch aktive JU-Mitglieder (der JU kann man bis zum Alter von 35 Jahren angehören, Anmerkung der Redaktion). Wir haben da richtig was zu sagen, haben eine große Gruppe mit großem Einfluss. Das ist aber ein Luxus, den nicht alle Jugendorganisationen anderer Parteien haben. Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass sich etwas gewandelt hat und junge Menschen mehr gehört werden als in den Jahren zuvor. Aber es ist schon wichtig, dass junge Menschen auch in die Jugendorganisationen der Parteien gehen, um sich einzubringen. Da merken sie dann, wie schnell sie in Kontakt mit Abgeordneten kommen können, und bekommen das Gefühl, dass sie am politischen System teilnehmen. Das Jugendparlament wird für die Jugendorganisationen der Parteien eine gute Möglichkeit sein, sich einzubringen, eventuell aber auch für junge Menschen, die nicht parteipolitisch engagiert sind.

Können Sie sich vorstellen, selbst für das Jugendparlament zu kandidieren?

Ciszewski: Da müsste man erst abklären, ob ich dafür überhaupt infrage käme. Mit 26 Jahren falle ich möglicherweise schon raus. Und natürlich müsste man erst schauen, für wie viele Jahre das Jugendparlament gewählt wird und welche Aufgaben es hat.

20.06.2017

Vorstand der Jungen Union stellt sich neu auf

Die Junge Union Hamm hat in ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Kreisvorstand gewählt. Die bisherige Kreisvorsitzende Jasmin Terta hatte aus persönlichen Gründen nicht erneut für das Amt der Kreisvorsitzenden kandidiert.

Die Versammlung dankte ihr und wünschte ihr viel Glück für die anstehende Bachelorarbeit. Nachfolger ist der 25-jährige Student Robert Ciszewski. Ciszewski verfügt bereits über mehrjährige Erfahrung in der Vorstandsarbeit der Jungen Union, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Weitere Vorstandsmitglieder standen wegen Wohnortwechsels und aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Annabell Kovacs und Marco Safar gewählt. Als neuer Schatzmeister wurde Fabian Muntschick bestimmt. Sein Vorgänger Julian Bellinghoff wechselte in die Position des Pressesprechers. Als Schriftführer sowie als stellvertretende Schriftführerin wurden Gianluca Filippo und Sonja Warschkow neu in den Vorstand gewählt. Die ebenfalls neu gewählten Beisitzer Klemens Siedhoff und Patrick Wellbrock machen den Vorstand komplett.

“Wir haben klare Ziele”

Terta dankte ihren Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und hob bei ihrem Bericht die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen der Jungen Union hervor. „Wir haben klare Ziele und wollen Einiges bewegen“, sagte der neue Vorsitzende Robert Ciszewski nach seiner Wahl und fügte hinzu: „Bei der Landtagswahl am 14. Mai und bei der Bundestagswahl am 24. September wollen wir nicht nur die Wahlkreise mit unseren Kandidaten Arnd Hilwig und Sylvia Jörrißen gewinnen, sondern auch den jungen Menschen in Hamm zeigen, dass politisches Engagement Spaß macht und das Leben bereichert. Wir wollen vor Ort anpacken, unser inhaltliches Profil schärfen und unseren Beitrag dazu leisten, dass sich unsere schöne Stadt weiterentwickelt.“

Selbst die Ärmel hochkrempeln

Den Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Arbeit sieht die Junge Union Hamm darin, Ideen zu entwickeln, um junge Menschen an Hamm zu binden, sowie die Attraktivität der Stadt für sie weiter zu erhöhen. Als Beispiele nennt der JU-Vorsitzende die Mitgestaltung des Erlebensraumes Lippeauen sowie das Thema „WLan-Angebot im öffentlichen Raum“.

Neben inhaltlicher Arbeit will die Junge Union Hamm auch selber vor Ort die Ärmel hochkrempeln. Aufräumaktionen oder die Sanierung von Bolzplätzen, wie es die Junge Union Hamm vor Jahren schon „Auf dem Rott“ in Rhynern getan hat, sind mögliche Projekte, die die politische Jugendorganisation in Angriff nehmen will.

28.02.2017

„Jusos betreiben Augenwischerei“ JU hält Kritik an Videoüberwachung für naiv

Die Junge Union (JU) hält die scharfe Kritik der Jusos, an Überlegungen zur punktuellen Sicherheitsunterstützung durch Kameras in Hamm, für naiv. „Kameras, als besondere technologische Errungenschaft, haben die Funktion mögliche Straftaten zu erfassen und den Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung zu helfen und sie zu unterstützen“, heißt es. Hier zeige sich in der Argumentation der Jusos Augenwischerei, indem wahllos irgendwelche Zahlen genutzt werden. Deutschland ist ein sicheres Land – ja. Die Aufklärungsquote, auf die die Kameras auch einen möglichen direkten Einfluss haben, ist in Deutschland jedoch ungenügend. Besonders in der jüngsten Vergangenheit haben Aufnahmen von Kameras den Sicherheitsbehörden wichtige Informationen bieten können.

„Wenn unser Staat nicht gewährleisten kann, dass Straftaten aufgeklärt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, geben wir Kriminellen damit einen Freifahrtsschein und verlieren dadurch das Vertrauen der Bürger“, so die JU. Wenn bereits der Rechtsdezernent der Stadt Hamm, Jörg Mösgen, der bekannter Weise ein SPD Parteibuch hat, öffentlich mitteile, man müsse über eine Erweiterung der Videoüberwachung nachdenken, so habe die JU kein Verständnis dafür, dass die Jusos sofort alle Bestrebungen von mehr Sicherheit ablehnen. „Die Politik hat auch die Pflicht Bürger zu beschützen“, so JU Vorsitzende Jasmin Terta. Die aktuelle Parole der Jusos, „Überwachung schränkt Freiheit ein“, unterstelle direkt eine böswillige Motivation unserer Sicherheitsbeamten.

03.02.2017

Anmerkung: Alle hier veröffentlichte Pressemitteilungen waren im WA, meist gekürzt, zu lesen.