Newsarchiv 2017 der

Jungen Union Hamm

Bericht zur Klausurtagung in Bad Laer

Junge Union Hamm bringt Kommunalpolitik näher

Was ist eine Bezirksvertretung, was macht der Stadtrat oder die Ausschüsse in der Stadt Hamm? Diese drei Fragen standen im Zentrum der letzten Klausurtagung der Jungen Union Hamm.

Von Samstag, dem 25.11.2017 auf Sonntag, dem 26.11.2017 lud der Kreisverband der Jungen Union Hamm zur Klausurtagung in Bad Laer ein. Dabei galt es den 15 Teilnehmern die Thematiken der Kommunalpolitik näher zu bringen.

Als Refertin war die Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses in Hamm Judith Schwienhorst zu Gast, die mit ihrer Jahrenlangen Erfahrung über die Themen und Gremien der Kommunalpolitik in Hamm erzählte und die zahlreichen Fragen der Teilnehmer beantwortete.

27. November 2017

Historisches Ereignis

Junge Union Hamm feiert mit der CDU Hamm „Tag der Deutschen Einheit”

27 Jahre Einigkeit und Recht und Freiheit. Viele von uns waren am 3. Oktober 1990 noch gar nicht am Leben, als sich das geteilte Deutschland wieder vereinte. Und doch erinnern wir als Jugendliche und Jungerwachsene so gerne an diesen historischen Tag!

„Müssen unsere Werte wieder stärker betonen“

„Wunder geschehen, ich hab es gesehen“, mit dieser Song-Zeile von NENA eröffnete der CDU-Kreisvorsitzende Arnd Hilwig die traditionelle Feier zum „Tag der Deutschen Einheit“ im Heinrich-von-Kleist-Forum. Gleichzeitig betonte Hilwig, dass das Wunder der Einheit nicht einfach so passiert sei, sondern viele Gesichter habe. „Ich denke vor allem an die vielen tausend Menschen, die in Leipzig und anderen DDR-Städten für die Freiheit demonstriert haben. Sie alle sind Helden der Deutschen Einheit.“ In besonderer Weise würdigte der CDU-Kreisvorsitzende die Verdienste von Helmut Kohl, der nach seinem Tod im Juni zurecht von Staatslenkern in aller Welt als „Vater der Deutschen Einheit“ gewürdigt worden sei. Der Altkanzler habe die historische Chance erkannt und die Deutsche Einheit mit Scharfsinn, Entschlossenheit und großem Verhandlungsgeschick vorangetrieben. Als treuer Bündnispartner und verlässlicher Freund habe Helmut Kohl das Vertrauen des Auslands gewonnen: „Dies ist vermutlich sein größter Verdienst gewesen“, sagte Hilwig vor rund 250 Gästen im Heinrich-von-Kleist-Forum. Weiter sagte der CDU-Kreisvorsitzende, dass jeder Einzelne Verantwortung für das Erbe der Deutschen Einheit trage. Dieser Hinweis gelte vor allem denjenigen, die Deutschland ideologisch in alte Zeiten zurückführen wollen. „Diesen Menschen sage ich ganz deutlich: Für ein Deutschland mit der Ideologie von gestern hat uns die Welt am 3. Oktober 1990 nicht das Vertrauen ausgesprochen.“

Die Festrede im Heinrich-von-Kleist-Forum hielt in diesem Jahr Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, der sich unter dem Stichwort „Heimat“ vor allem mit der aktuellen CDU-Politik beschäftigte: „Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie ihre Heimat verloren haben: Ihre Heimat in Deutschland, ihre Heimat in der CDU.“ Ein Zeichen dafür sei unter anderem der Vertrauensverlust unter den kirchennahen Wählern, wie sich bei der vergangenen Bundestagswahl deutlich gezeigt habe. Die CDU müsse wieder stärker zeigen, dass sie für die gleichen Werte wie die christlichen Kirchen stehe. „Beispielsweise müssen wir die Familien stärken und den Wert von Familien noch stärker betonen – und zwar nicht nur in Form von Geld. Viel wichtiger als ein höheres Kindergeld ist die gesellschaftliche Anerkennung.“ Darüber hinaus betonte Thomas Hunsteger-Petermann im Sinne der „Christlichen Soziallehre“, dass der Mensch zunächst einmal für sich selbst verantwortlich sei: Nicht in jedem Fall lasse er enttäuschte Erwartungen als Begründung für Politikverdrossenheit gelten. „Wir müssen den Menschen deutlich sagen, dass Politik nur die Rahmenbedingungen für Erfolg schaffen kann – beispielsweise im Engagement für Ausbildung und bessere Arbeitsplätze. Darüber hinaus liegt es aber an jedem selbst, morgens aus dem Bett zu kommen, um etwas Sinnvolles mit dem Tag anzustellen. Diese Botschaft müssen wir den Menschen deutlich vermitteln – auch in Wahlkampfzeiten.“ Auch die Gesellschaft trage Verantwortung dafür, dass Menschen nicht entwurzelt würden. Dafür müsse das Ehrenamt weiter gestärkt werden. „Wenn Menschen in eine Gemeinschaft eingebunden sind und eine Aufgabe haben, dann ist die Chance deutlich größer, dass sie nicht auf dumme Gedanken kommen“, betonte der Oberbürgermeister. Immer weniger Menschen seien bereit, sich zu engagieren und Verantwortung für den Nächsten zu tragen. „In Teilen sind wir eine Gesellschaft aus Egoisten geworden. Immer weniger Menschen wollen sich auf irgendetwas festlegen: Aber Heimat gibt es nicht ohne Verbindlichkeit.“ Selbstkritisch räumte der Oberbürgermeister ein, dass auch Politiker immer seltener Vorbilder für die Gesellschaft seien. Selbst in den Parlamenten werde die Grenze des guten Geschmacks immer häufiger überschritten. „Die Christlich Demokratische Union muss auch zukünftig für Ordnung, Sicherheit und das achtsame Miteinander stehen.“

Pfarrer Markus Müller stellte in seinem geistlichen Grußwort über die „Deutsche Einheit“ den Bezug zur Reformation und die Einheit der Christen her: Die christlichen Kirchen sollten ihre jeweiligen Gemeinsamkeiten stärker betonen als das Trennende. Darüber hinaus erfordere die Einheit der Christen ebenso engagierte Arbeit wie die innere Einheit der Deutschen. „Ich bin mir aber sicher, dass sich diejenigen den Segen Gottes sicher sein können, die sich redlich darum bemühen“, sagte der katholische Krankenhaus-Seelsorger.“ Die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Vera Dunkel-Gierse betonte, dass es für die CDU Hamm selbstverständlich sei, auch nach zwei Wahlkämpfen an der Tradition der Einheitsfeier festzuhalten – zumal man aus dem „Wunder der Deutschen Einheit“ viel Kraft für die Zukunft ziehen könne: „Ich bin mir sicher, dass wir die Herausforderungen der Zukunft gut bewältigen werden. Auf dem Weg dahin finden wir als Christlich Demokratische Union starken Halt in unseren Werten.“ Die Feierstunde der CDU Hamm endete traditionell mit der Nationalhymne, die in diesem Jahr – wie die weitere festliche musikalische Gestaltung – durch das Symphonie-Orchester der städtischen Musikschule unter Leitung von Bernd Smalla erfolgte.

04. Oktober 2017

Junge Union auf dem NRW-Tag in Krefeld

Gute Stimmung in den Bundestagswahlkampf übernehmen

Die Junge Union Nordrhein-Westfalen hielt ihren 53. Parteitag in Krefeld ab. Aus Hamm waren der Kreisvorsitzende Robert Ciszewski und sein Stellvertreter Marco Safar vertreten.

Erfreulich für die Junge Union NRW ist es, dass acht ihrer Mitglieder in den Düsseldorfer Landtag direkt eingezogen sind. Darunter ist auch der Landesvorsitzende Florian Braun, der in den Bereichen Digitalisierung und Start-Ups, bei den Koalitionsverhandlungen mit verhandelte und den Vorsitz der Jungen Gruppe der CDU-Landtagsfraktion übernommen hat. Diese Gruppe stellt mit 18 Abgeordneten ein Viertel der neuen CDU-Landtagsfraktion.

Den designierten Ministerpräsidenten Armin Laschet feierte die JU NRW für seinen Wahlerfolg mit „Oh wie ist das schön“ Gesängen. Dieser gab in seine Rede die ersten Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen wieder. Besonders mit dem Thema Netzausbau und Digitalisierung punktete Laschet bei der Jugendorganisation. Dabei sollen bis zum Jahr 2025 sieben Milliarden Euro in den Netzausbau fliesen, damit NRW flächendeckend mit Gigabit-Netzwerken ausgestattet wird und zukünftig zu den führenden Regionen in Europa gehört. Großen Applaus bekam Laschet bei der Ausführung zum Thema Sicherheit, indem er das Null-Toleranz-Prinzip für Kriminelle ausgab.

Die Junge Union beschloss außerdem die „Krefelder Erklärung“, mit der sie durch inhaltliche Forderungen noch Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen ausübt. Dabei freuten sich die Vertreter der Junge Union Hamm besonders über die Beschlüsse:

Die Unterstützung von Familien bei der Schaffung von Eigentum. Dies soll mit der Einführung von Baukindergeld, der Senkung der Grunderwerbssteuer und einem Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer für junge Familien geschehen. Die Modernisierung des Schulunterrichts, indem Tablets in Schulklassen Standard werden sollen.
Die Stärkung des Handwerks und seiner Bedeutung für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Hierfür sollen in Zukunft die Kosten für einen Meisterlehrgang reduziert werden, mit dem mittelfristigen Ziel, die kostenfreie Meisterausbildung zu ermöglichen.

Mit dem erfolgreichen Abschneiden der CDU in NRW spornte Laschet die Junge Union an, nun auch die Zeiten der großen Koalition in Berlin zu beenden und die gute Stimmung mit in den Bundestagswahlkampf zu nehmen. Auch die Junge Union Hamm ist zuversichtlich das Direktmandat in Hamm mit Sylvia Jörrißen zu holen.

18. Juni 2017

Abwahl von Rot-Grün

Ein Rückblick auf die Landtagswahl 2017 der JU Hamm

Es ist Sonntag, der 14. Mai 2017 im Hammer Rathaus. Als pünktlich um 18 Uhr die erste Prognose über den Bildschirmen zu sehen waren, wussten wir, es ist geschafft. Sieben Jahre, schlecht gemachte, rot-grüne Politik hat ein Ende in Nordrhein-Westfalen und somit auch in Hamm. Dass es am Ende sogar noch für Schwarz-Gelb reicht, hatten noch Nichtmal wir geglaubt.

Bei all dem Aufwand, den ein solcher Wahlkampf mit sich bringt, bei all den durchkämpften Nächten, dem frühen Aufstehen und auch den stressigen Tagen, hat es sich gelohnt. Der Jubel war am Ende groß. Wir haben uns für eine Sache eingesetzt, die nun wohl Früchte trägt. Die ersten Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen machen uns Mut für ein besseres NRW und somit auch eine bessere Zukunft für uns alle findet unser Kreisvorsitzender Robert Ciszweski und sein Stellvertreter Marco Safar.

Hier gibt es einige Fotos vom Landtagswahlkampf 2017


“Der direkte Kontakt mit dem Bürger macht Spaß”

Mein erstes Mal mit der JU Hamm im Wahlkampfteam war sehr aufregend und interessant. Es hat viel Spaß gemacht, mit den Freunden der Jungen Union Wähler zu werben und auf der Straße für die Partei präsent zu sein. Insbesondere durch die Spannung der Wahl, das Kopf- an- Kopf- Rennen der Spitzenkandidaten sowie die in den letzten Wochen aufkommende Wechselstimmung haben den Wahlkampf befeuert und für viel Motivation bei mir gesorgt.

Ich bin vorher davon ausgegangen, dass man beim Straßenwahlkampf bei den Bürgerinnen und Bürgern eher auf „taube Ohren“ stößt, da sie ja häufig schon eine Parteienpräferenz haben. Die freundliche Reaktion, das Interesse sowie die interessanten Gespräche über das, was die Leute bewegt, haben mir jedoch genau das Gegenteil gezeigt. Zusammen mit anderen jungen engagierten Leuten Wahlkampf zu machen und dann auch noch erfolgreich zu sein hat auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht.

Ich freue mich schon auf die Bundestagswahl in ein paar Monaten, wenn wir von der Jungen Union wieder das offene Gespräch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern suchen, um die eigenen Themen zu positionieren und dann hoffentlich wieder erfolgreich zu sein.

Patrick Wellbrock (25), Student der SRH Hamm


“Ich wurde direkt ins kalte Wasser geworfen”

Ich bin persönlich erst seit Kurzem dabei. Der Wahlkampf an sich war für mich eine neue positive und vor allen Dingen beeindruckende Erfahrung. Für mich hatte alles mit der simplen Frage angefangen, ob ich nicht mithelfen könne. Erst war ich mir etwas unsicher, da ich nicht genau wusste, worauf eine Zusage hinaus laufen wird. Aus Neugier antwortete ich dann aber spontan mit ‘Ja’.

Ich lernte direkt sehr viele nette Personen von der JU beim Wahlkampf kennen und hatte allgemein sehr viel Spaß. Vor allem das ganze positive Umfeld und dass jeder „an einem Strang“ zieht hat mich sofort dazu motiviert alles zu geben. Es fing damit an Flyer und Blumen in der Fußgängerzone zu verteilen und mit den Leuten in einen Dialog zu treten. Dabei kam ein Haufen interessanter und vor Allem sehr lustiger Konversationen zustande, während unsere Werbegeschenke ganz nebenbei wie von alleine immer weniger wurden. Irgendwann musste ich sogar meiner Mutter Bescheid sagen, dass ich noch länger bleibe, weil ich die Zeit ganz aus dem Blick verloren hatte.
Nach der Wahlkampfarbeit in der Fußgängerzone, war meine nächste Aufgabe die Türen mit CDU-Türanhängern zu zieren. Es war recht lustig, mit einem weiteren JU-Kollegen die ganzen Anhänger anzubringen und dabei noch mit Leuten zu reden. Dabei habe ich auch ein paar interessante Orte von Hamm kennengelernt, die ich zuvor noch gar nicht kannte.

Am letzten Tag habe ich bei mir in Heessen noch ein paar Anhänger angebracht und mit einigen Leuten gesprochen. Irgendwann am späteren Abend kamen die Wahlergebnisse immer näher. Ich bin zum Rathaus gefahren und wurde von meinen JU-Kollegen direkt freundlich empfangen. Wir haben geredet und währenddessen nahm die Nervosität vor dem Ergebnis immer weiter zu. Bei jeder Führung wurden wir euphorisch. Als dann später rauskam, dass wir auf Landesebene gewonnen haben, war die Stimmung mehr als gut – besonders, weil man sich selbst dafür eingesetzt hat und an diesem positiven Ergebnis mitgearbeitet hat.

Dieses Erlebnis hat mich den Wahlkampf hautnah miterleben lassen und auch gezeigt, wie gut es ist für die persönlich richtige Sache zu kämpfen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Wahlkampf und hoffe, dass viele Menschen mitmachen werden um gemeinsam unsere Zukunft aktiv zu gestalten!

Fernando Di Matteo (16), Schüler


“Arnd Hilwig ist ja gar nicht spießig”

Ich habe bei meinem ersten Wahlkampf unseren Kandidaten Arnd Hilwig unterstützt. Für mich war es einer der ersten richtigen politischen Aktionen, an denen ich mich beteiligt habe. Deswegen war ich ziemlich neugierig, wie sich das Ganze abspielt und den Kandidaten persönlich kennenzulernen. Ich kannte ihn auch nur von den Plakaten und Postern.

Erste Aktion, morgens 7 Uhr aufstehen und direkt fürs Selfie grinsen. Gibt es schöneres als verschlafen abgelichtet zu werden? Als zweites haben wir auch schon unseren Kandidaten abgeholt und fingen auch gleich an Promotion zu betreiben. BTW der Kandidat war viel cooler als ich es zu Beginn gedacht habe. Er war überhaupt nicht spießig, er war sogar lockerer als manche anderen in meinem Alter. Und wer vielleicht denkt, dass Promotion einfach nur Flyer verteilen ist, der irrt sich. Es ist eher gute Laune verteilen oder wie in meinem Fall schöne Rosen. Was mir persönlich am besten gefallen hat, war das „JET-Setten“ – also das präsent sein in allen Stadtteilen. Wir sind mit einem extra angefertigten Kandidaten-Wagen rumgejettet für ca. 4 Stunden, bis wir an der Paulus Kirche in der Hammer City ankamen.

Vielleicht denkt der ein oder andere das 4 Stunden viel sind, aber die 4 Stunden gingen so schnell um. Immerhin wurde man versorgt, ich zum Beispiel mit Kakao und Quarkbällchen. Mit leeren Magen lässt sich bekanntlich nicht Spaßen, und Spaß stand bei uns auf hohen Kurs. Was natürlich auch nicht fehlen durfte, waren gefühlte 100 Selfies. In den Stunden habe ich so viel von Hamm gesehen und die verschiedensten Menschen in allen Altersklassen getroffen, sodass ich mir gar nicht alles merke konnte und jetzt hier erzählen kann. Ich könnte tausend tolle Dinge nennen, aber mir fällt keine Sache ein, die mich gestört hat… Vielleicht die Uhrzeit von meinem Wecker am Morgen, aber dies liegt wohl daran, dass ich ein kleiner Morgenmuffel bin.

Für mich war der Tag eine super Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Insgesamt hat der Tag mir noch einmal gezeigt, dass die Junge Union für mich nicht nur eine politische Jugendbewegung ist, sondern sich auch ein neuer Freundeskreis für mich gebildet hat.

Sonja Warschkow (19), Schülerin

04. Juni 2017

JU Hamm im Einsatz

Ostereier-Verteil-Aktion

Samstag früh aufstehen und bei Nieselregen und kaltem Wind den Menschen frohe Ostertage wünschen. Was im ersten Moment absolut ungemütlich klingt, macht doch unglaublich viel Spaß. Wie viel Spaß? Na schaut doch mal selbst auf unser Selfie. Das waren wir am letzten Samstag zusammen mit unserer Bundestagsabgeordneten, Sylvia Jörrißen, und unserem Landtagskandidaten, Arnd Hilwig.

Ein Osterei als kleine Aufmerksamkeit, ein Luftballon, der ein lächeln ins Gesicht von Kindern bringt und intensive Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle politische Ereignisse, Zuhören und so gut es geht antworten. Besonders standen dabei natürlich die kommende Landtagswahl, sowie deren Themen, wie die innere Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung von NRW, im Fokus.

Auch wenn wir uns nach einem solchen Tag bei dem Wetter auf den warmen Tee zu Hause gefreut haben können wir sagen: Ostergrüße zu verteilen macht richtig Spaß!

15. März 2017

 

Delegation in Bottrop

JU Bezirksversammlung

Die diesjährige Bezirksversammlung der Junge Union Ruhrgebiet fand am Samstag, dem 11.03.17 in Bottrop statt.

Mit dabei waren auch fünf Delegierte aus Hamm, die die Delegierten für den JU Deutschlandtag und den CDU Bezirksparteitag mitbestimmten. Oliver Wittke MdB (Vorsitzender CDU Ruhr), Sven Volmering MdB und Annette Bunde MdL waren als Gastredner da und motivierten für die bevorstehenden Wahlkämpfe.

15. März 2017

Jahreshauptversammlung 2017

Vorstand der Jungen Union stellt sich neu auf

Die Junge Union Hamm hat in ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Kreisvorstand gewählt. Die bisherige Kreisvorsitzende Jasmin Terta hatte aus persönlichen Gründen nicht erneut für das Amt der Kreisvorsitzenden kandidiert.

Die Versammlung dankte ihr und wünschte ihr viel Glück für die anstehende Bachelorarbeit. Nachfolger ist der 25-jährige Student Robert Ciszewski. Ciszewski verfügt bereits über mehrjährige Erfahrung in der Vorstandsarbeit der Jungen Union, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Weitere Vorstandsmitglieder standen wegen Wohnortwechsels und aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Annabell Kovacs und Marco Safar gewählt. Als neuer Schatzmeister wurde Fabian Muntschick bestimmt. Sein Vorgänger Julian Bellinghoff wechselte in die Position des Pressesprechers. Als Schriftführer sowie als stellvertretende Schriftführerin wurden Gianluca Filippo und Sonja Warschkow neu in den Vorstand gewählt. Die ebenfalls neu gewählten Beisitzer Klemens Siedhoff und Patrick Wellbrock machen den Vorstand komplett.

“Wir haben klare Ziele”

Terta dankte ihren Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und hob bei ihrem Bericht die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen der Jungen Union hervor. „Wir haben klare Ziele und wollen Einiges bewegen“, sagte der neue Vorsitzende Robert Ciszewski nach seiner Wahl und fügte hinzu: „Bei der Landtagswahl am 14. Mai und bei der Bundestagswahl am 24. September wollen wir nicht nur die Wahlkreise mit unseren Kandidaten Arnd Hilwig und Sylvia Jörrißen gewinnen, sondern auch den jungen Menschen in Hamm zeigen, dass politisches Engagement Spaß macht und das Leben bereichert. Wir wollen vor Ort anpacken, unser inhaltliches Profil schärfen und unseren Beitrag dazu leisten, dass sich unsere schöne Stadt weiterentwickelt.“

Selbst die Ärmel hochkrempeln

Den Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Arbeit sieht die Junge Union Hamm darin, Ideen zu entwickeln, um junge Menschen an Hamm zu binden, sowie die Attraktivität der Stadt für sie weiter zu erhöhen. Als Beispiele nennt der JU-Vorsitzende die Mitgestaltung des Erlebensraumes Lippeauen sowie das Thema „WLan-Angebot im öffentlichen Raum“.

Neben inhaltlicher Arbeit will die Junge Union Hamm auch selber vor Ort die Ärmel hochkrempeln. Aufräumaktionen oder die Sanierung von Bolzplätzen, wie es die Junge Union Hamm vor Jahren schon „Auf dem Rott“ in Rhynern getan hat, sind mögliche Projekte, die die politische Jugendorganisation in Angriff nehmen will.

28. Februar 2017

Videoüberwachung am Bahnhofsvorplatz

„Jusos betreiben Augenwischerei“ JU hält Kritik an Videoüberwachung für naiv

Die Junge Union (JU) hält die scharfe Kritik der Jusos, an Überlegungen zur punktuellen Sicherheitsunterstützung durch Kameras in Hamm, für naiv. „Kameras, als besondere technologische Errungenschaft, haben die Funktion mögliche Straftaten zu erfassen und den Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung zu helfen und sie zu unterstützen“, heißt es. Hier zeige sich in der Argumentation der Jusos Augenwischerei, indem wahllos irgendwelche Zahlen genutzt werden. Deutschland ist ein sicheres Land – ja. Die Aufklärungsquote, auf die die Kameras auch einen möglichen direkten Einfluss haben, ist in Deutschland jedoch ungenügend. Besonders in der jüngsten Vergangenheit haben Aufnahmen von Kameras den Sicherheitsbehörden wichtige Informationen bieten können.

„Wenn unser Staat nicht gewährleisten kann, dass Straftaten aufgeklärt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, geben wir Kriminellen damit einen Freifahrtsschein und verlieren dadurch das Vertrauen der Bürger“, so die JU. Wenn bereits der Rechtsdezernent der Stadt Hamm, Jörg Mösgen, der bekannter Weise ein SPD Parteibuch hat, öffentlich mitteile, man müsse über eine Erweiterung der Videoüberwachung nachdenken, so habe die JU kein Verständnis dafür, dass die Jusos sofort alle Bestrebungen von mehr Sicherheit ablehnen. „Die Politik hat auch die Pflicht Bürger zu beschützen“, so JU Vorsitzende Jasmin Terta. Die aktuelle Parole der Jusos, „Überwachung schränkt Freiheit ein“, unterstelle direkt eine böswillige Motivation unserer Sicherheitsbeamten.

 

03. Februar 2017

Besuch bei der Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen

Berlinfahrt

Vom 25. bis zum 27. Januar 2017 besuchten wir unsere Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen in Berlin. In Berlin angekommen besuchten wir Sylvia Jörrißen direkt im Bundestag. Bei einem persönlichen Gespräch konnten wir über das Wahlkampfjahr 2017 und über aktuelle politische Themen sprechen. Anschließend besichtigten wir den Plenarsaal und hörten uns einen Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments an. Der Besuch der Kuppel durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Der nächste Tag begann für uns mit einem historischen Teil. Bei einer Stadtrundfahrt lernten wir Berlin und seine besonderen und wichtigen Attraktionen kennen. Diese endete beim Bundesministerium der Verteidigung, wo wir uns einen Überblick über die Aufgaben machen konnten. In gemütlicher Runde konnten noch interessante Fragen ausgetauscht werden. Den Tag schlossen wir mit einer Führung durch die Gedenkstätte der Berliner Mauer ab.

Bevor es dann am Freitag für uns nach Hause ging, nahmen wir an einer Führung durch das unterirdische Berlin des Berliner Unterwelten e.V. teil. Ein Teil unserer Gruppe besuchte die Tour “Dunkle Welten”. Bei dieser Tour beschäftigten wir uns hauptsächlich mit dem zweiten Weltkrieg. Dabei konnten wir nicht nur sehen wie ein Luftschutzbunker von innen aussieht bzw. hören wie diese im zweiten Weltkrieg genutzt wurden, sondern auch wie beispielsweise die Luftpost damals funktioniert hat. Der andere Teil unserer Gruppe schaute sich die Tour “U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg” an. Wie der Titel der Tour bereits verrät, konnten wir uns da alles um den kalten Krieg anschauen und uns unter anderem auch über die Errichtung von Luftschutzbunkern informieren.

Alles in allem war das eine sehr gelungene Fahrt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bei den Touren begleitet und informiert haben. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unsere Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen für die Einladung nach Berlin.

27. Januar 2017