Am vergangenen Samstag fand in der Sporthalle des Sophie-Scholl-Gesamtschule das erste Freundschaftsturnier der Türkisch islamischen Gemeinde und der Jungen Union Hamm statt. 16 Mannschaften traten zu diesem Hallenturnier an, erlebten spannende Spiele und führten viele Gespräche über ihre Stadt.

Bürgermeisterin Ulrike Wäsche und Bezirksvorsteher Günter Bachtrop eröffneten das Turnier mit dem Wunsch, dass es neue Kontakte und Freundschaften zwischen den Heranwachsenden, die in verschiedenen Kulturkreisen aufgewachsen sind, fördern möge. Die Bürgermeisterin lobte das Engagement der Veranstalter, die das Turnier auf die Beine gestellt hatten. „Die Ausrichtung dieses Turniers ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir in Hamm auch durch persönliches Engagement bei der Integration Schritt für Schritt vorankommen.“ Günter Bachtrop brachte zudem seine Freude darüber zum Ausdruck, am frühen Samstagmorgen 150 sportbegeisterte Jugendliche in seinem Stadtbezirk begrüßen zu dürfen.
Ebenfalls nahm Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann an der Veranstaltung teil.
Er überreichte den Mannschaften eine Teilnehmerurkunde und dankte dem Vorsitzenden Muammer Gökce und dem Hauptorganisator Sahin Can von der Türkisch islamischen Gemeinde für die tolle Organisation des Turniers. “Das sind die Initiativen, die die Menschen in einer Stadt zusammenbringen, die helfen, Vorurteile abzubauen und Gemeinschaftssinn zu fördern”, lobte der Oberbürgermeister.
Die Kreisvorsitzende der Jungen Union bewertete: „Das ist Integration. Nur, wenn wir gemeinsam Aktionen anpacken, zusammen Spaß haben und mit einander reden, kann Integration und ein gemeinsames Leben in Hamm funktionieren. Man braucht engagierte Bürger, die Kontakte schaffen, wie unser JU Mitglied Zafer Topak. Aller Anfang ist vielleicht schwer, doch ein so gutes Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Menschen, die in verschiedenen Kulturkreisen aufgewachsen sind, macht einen einfach zuversichtlich auf die Entwicklung der Integration in der Stadt Hamm.“
Zwar schaffte es die Junge Union nicht über die Gruppenphase hinaus, doch konnten sie am Ende stolz den Fairnesspokal entgegennehmen. Letztendlich waren sich Spieler und Organisatoren einig, dass dieses Turnier das erste, nicht aber das letzte dieser Art gewesen sein soll.

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