Am vergangenen Dienstag, dem 9.11, traf sich die Schülerunion Hamm in der Gaststätte Alt Hamm zu einem Stammtisch der unter dem Motto:„ Soll das Gymnasium sturmreif geschossen werden“ stand. Denn anlässlich des geplanten Schulversuches der Landesregierung, welcher dem Gymnasium die Möglichkeit bieten möchte sowohl G8 als auch das neue G9 einzuführen, befassten sich die 10 Anwesenden SU’ler intensiv und kritisch mit dem Thema.
Dabei stellte sich schnell heraus, dass die von ihnen erlebten Schwierigkeiten von G8, wie die zu schnelle Realisierung, die Fremdsprachenvorverlegung oder die hohe Stundenzahlbelastung sich unter dem neu geplanten G9 wieder ergeben. Denn das neue G9 hat kaum Ähnlichkeiten mit dem alten G9. So wird es beim neuen G9 nur eine wöchentliche Stundenentlastung von durchschnittlich 1,1 Stunden geben, dafür sollen die Schülerinnen und Schüler aber ein Jahr länger die Schulbank drücken.
Ferner würde durch die Aufspaltung des Gymnasiums in zwei verschiedene Systeme noch mehr Unruhe in die Schullandschaft NRWs kommen und das Gymnasium immer mehr zur Zielscheibe werden, bis es schließlich in das Konzept der Gemeinschaftsschule passt.
Nach einer gründlichen Analyse der Situation entschied sich die SU Hamm geschlossen dafür, dass die Beibehaltung des G8 die bessere Lösung sei. „Die Landesregierung sollte lieber ihre ganze Kraft in die Verbesserung des G8 stecken, anstatt erneut am Schulsystem herumzudoktern“, so der Pressesprecher Björn Kaminski.
Vorsitzender Lennart Zupanc erklärte „Wir stehen hinter G8, und haben keine Lust das noch mehr Unruhe in unserer Schulsystem kommt“. Der JU Vorsitzende Christian Nordhoff, der ebenfalls am Stammtisch teilnahm, unterstützt die SU in dieser Sache und fügte hinzu „Eine Landesregierung, die sich in der Opposition so über die zu schnelle Realisierung von G8 aufregte und nun in kürzester Zeit die Schullandschaft verwüsten will ist nicht vertrauenswürdig!“

Posted in Schüler Union, Uncategorized | |